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Durchführung von Schimmelpilzuntersuchungen mit Raumluftmessung zur Ermittlung der Schimmelpilzkonzentration in der Raumluft mittels Luftkeimsammler und/oder Partikelsammler auf verschiedenen Nährmedien und Auswertung der entnommenen Proben.
Weiteres werden die Petrischalen bebrütet (kultiviert) und danach die koloniebildenden Einheiten (KBE) ausgezählt, die Bestimmung der Gattung bzw. Arten der vorhandenen Schimmelpilze erfolgt im Detail.
Die Analyse lt. neuesten technischem Standard bei Goldgruber dauert ca. 7 bis 10 Tage unter Abhängigkeit der jeweiligen Brutzeit. Möglich wird dieses durch den kompakten Ablauf von Messung - Bebrütung - Auswertung im hauseigenen Labor. Hinsichtlich Fehlerquellenvermeidung und Qualitätssicherung lassen wir unsere Proben stichprobenartig von geprüften Stellen kontrollieren, damit ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit gewährleistet ist.
Sämtliche Luftkeimmessungen werden unsererseits auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt und mit den Mindestanforderungen einer Außen- und Innenraumluftmessung mit Malzextrakt - Agar (MEA) bzw. Dichloranglycerol - Agar (DG 18) durchgeführt. Sämtliche Detailerweiterungen von Messpunkten richten sich nach Anforderung und Wissensbedarf.
Rechtlicher Zusatz: Bisher gibt es noch keine standardisierte oder verbindliche Bewertungskriterien zur Beurteilung einer Schimmelpilzbelastung in Innenräumen. Die meisten Studien beziehen das Ergebnis einer Pilzsporenkonzentration in der Innenraumluft auf die Pilzsporenkonzentration in der entsprechenden Außenluft. Ein gesundheitsbezogener Richtwert kann daraus jedoch nicht abgeleitet werden.
Für weitere Infos zu unseren Innenraummessungen, Analysen und Untersuchungsberichten stehen wir Ihnen gerne unter der für Sie kostenlosen Tel. Nummer +43 3112 / 36220 - 0 zur Verfügung.
| Mikroorganismen (z.B. Pilze, Bakterien, Hefen) kommen üblicherweise in der Umwelt vor. Neben vielen nützlichen Funktionen können bestimmte Mikroorganismen im Bereich von Wohn und Arbeitsplätzen Erkrankungen bei jeglichen Personen hervorrufen. So lassen sich z.B. an verschiedensten Wohn und Arbeitsplätzen erhebliche Konzentrationen an Mikroorganismen, insbesondere Schimmelpilze in der Luft nachweisen, dieses ein Problem für die Gesundheit der betroffenen darstellen kann.
Für weitere Infos zu unseren Innenraummessungen, Analysen und Untersuchungsberichten stehen wir Ihnen gerne unter der für Sie kostenlosen Tel. Nummer +43 3112 / 36220 - 0 zur Verfügung. |
Innenraumluftmessungen geben Auskunft darüber, welche Substanzen in der Raumluft vorkommen. Die Höhe der gemessenen Konzentrationen und damit die Bewertung der Ergebnisse hängt allerdings in hohem Maße von dem Messziel ab. Steht die Abklärung diffuser Beschwerden von Raumnutzern im Vordergrund, so kann z.B. durch die künstliche Reduzierung der Raumlüftung über einen längeren Zeitraum Spitzenkonzentrationen im Raum erzeugt werden um so Hinweise auf die Quellen der Beschwerden zu erhalten.
Innenraummessungen können wichtige Hinweise zur Bewertung einer als Belastung empfundenen Situation geben. Die Beauftragung / Durchführung einer Messung ist aber nur dann sinnvoll, wenn zu erwarten ist, das die geplante Messung einen Beitrag zur Problemlösung leistet. Im folgenden wird eine 3-stufiger Ablauf vorgestellt, der die sinnvolle Vorplanung von Innenraumluftmessungen unterstützen und Hilfestellung bei der Lösung von Innenraumproblemen geben soll.
Phase 1: Problembeschreibung
Ist es möglich eine Einschätzung vorzunehmen, ob die Probleme eines Raumnutzers und der Raum überhaupt miteinander in Zusammenhang stehen? Treten die Probleme z.B. primär oder ausschließlich in Verdachtsräumen auf und bessern sich z.B. außerhalb der Arbeit, d.h. am Wochenende oder im Urlaub? Seit wann gibt es die geschilderten Probleme? Kann möglicherweise sogar ein plausibler Bezug zwischen dem geschilderten Problem und einem Verdachtsraum -Gebäude hergestellt werden, gibt es einen konkreten oder vermuteten Verdacht z.B. auf Schimmelpilze oder Schadstoffe in einem Raum? Sind ärztliche (z.B. arbeitsmedizinische) Untersuchungen zur Abklärung der Problemstellung durchgeführt worden? Gibt es ein saisonales Beschwerdemuster, das weitere Hinweise auf die Quelle der Beschwerden geben kann?
Vor der Vergabe von Messaufträgen ist nach Möglichkeit zu klären, ob die fraglichen Räume regelmäßig und ausreichend gelüftet werden. In neuen oder nachträglich wärmeisolierten Gebäuden ist der natürliche Luftaustausch so gering, das Emissionen, sei es aus künstlichen Quellen wie z.B. der Einrichtung oder natürlichen Quellen wie Körperpflegemitteln oder Körperausdünstungen nur unzureichend abgelüftet wird. Um ein als unangenehm empfundenes Aufkonzentrieren von Gerüchen zu verhindern ist neben der Reduktion der Quellstärke grundsätzlich auf regelmäßiges Lüften (wenn möglich Stoßlüftung) zu achten.
In manchen Fällen führt eine Problembeschreibung / Problemanalyse auch zur Entwicklung von Lösungsstrategien ohne das Messungen, die auch nur ein zusätzliches Mittel der Problembeschreibung und nicht die Lösung darstellen, durchgeführt werden müssen.
Phase 2: Messplanung
Sprechen Sie vor der Auftragsvergabe Ihre Problembeschreibung und soweit vorhanden Ihre Hypothesen sorgfältig mit uns ab. Fragen Sie vor der Auftragsvergabe
- nach der vorläufigen Einschätzung des Problems.
- welche Messung dem Problem angemessen erscheinen.
- nach welchen Maßstäben (Kriterien) die Ergebnisse der geplanten Messung bewertet werden sollen.
Weiterhin ist es sinnvoll zu klären,
- welche Erfahrungen das Labor mit dem vorgeschlagenen Untersuchungsverfahren hat und ob es für diese Messungen akkreditiert ist bzw. andere Maßnahmen zur Qualitätssicherung durchführt (z.B. Beteiligung an Ringversuchen).
- welche technischen Standards wie DIN- oder VDI-Vorschriften für die geplanten Messungen berücksichtig werden.
- das im Anschluss ein detaillierter und nachvollziehbar geschriebener Messbericht vorgelegt wird, der unter anderem genaue Angaben zur Probenahme macht und im Falle einer Bewertung belastbare Vergleichsdaten benennt.
Phase 3: Bewertung und Interpretation der Ergebnisse
Die Bewertung erfolgt in der Regel mit Hilfe von Vergleichswerten. Vor der Verwendung solcher Werte ist sicherzustellen, das diese auch wirklich für einen Vergleich mit der durchgeführten Messung geeignet sind.