

| Nach der klarer Ursachenermittlung und deren Beseitigung wird der Schimmel eleminiert. Durch gezielte Anwendung von chemischen und biologischen Spezialprodukten. Diese Anwendungsmöglickeit kann in sensibelste Bereiche wie Schlafräumlichkeiten - lebensmittelverarbeitende Räumlichkeiten - Büros usw. erfolgen, kurz gesagt, überall dort wo Menschen leben ist dieses machbar, ohne das giftige Stoffe verwendet werden müssen. Ein wichtiger Bestandteil ist die richtige Zusammensetzung der verarbeiteten Produkte, abhängig von den verschiedensten Baubeschaffenheiten der Untergründe wie Beton, Ziegel, Mischmauerwerk, Gipskarton, Keramik oder Holz. Fa. Goldgruber Unternehmens GesmbH ist nachweislich einer der am meisten kontaktierten Unternehmen im gesamten österreichischen und deutschen Raum wenn es um Schimmelpilzsanierungen und Schimmelpilzanalysen geht, seit 2009 ist Fa. Goldgruber Unternehmens GesmbH "zertifizierter Betrieb im Bereich Schimmelpilzsanierung". Möglich macht dies eine gemeinsame praxisorientierte Zusammenarbeit mit hochspezialisierten Experten und großen Konzernen die ständig an Verbesserungen der Produkte forschen und bedacht an den Fachanwender bringen. Bei Vergleichen des Frauenhofer Institutes für Chemische Technologie hat sich gezeigt, dass bei herkömmlichen Baumarkt - oder Industrieprodukten Schadstoffe bis zu 10 Jahre nachweislich messbar sind. Langzeitwirkungen können außerdem nur bedingt bzw. nur mit begrenztem Erfolg erzielt werden. Weiters werden Schadstoffe in der Raumluft freigesetzt die dem menschlichen und tierischen Organismus nicht förderlich sind. Für weitere Detailinfos über Ablauf und Möglichkeiten kontaktieren Sie uns unter der für Sie kostenlosen Servicenummer +43 3112 36220 - 0 oder + 43 664 42 100 08. |
| Schimmelpilzbefall ist keineswegs nur ein Problem bei Altbauten. Auch bei Neubauten tritt der Befall immer häufiger auf, wenn z.B. aus Wärmeschutzgründen die Feuchtigkeit nicht ausreichend abgeführt wird. Sporen der Pilze sind praktisch allgegenwärtig. Für das Wachstum der Pilze ist nur das richtige Milieu erforderlich. Feuchtigkeit kann die Folge eines Leitungswasserschadens sein, aber auch durch Kondensation von Luftfeuchtigkeit an kalten Wänden. Ideale Nährböden sind organische Stoffe, z.B. Pappen, Holz, Raufasertapete, Tapetenkleister und Dispersionsfarben. Aber auch schon Staub auf Oberflächen bieten ausreichend Nährstoffe für das Wachstum. Die optimale Wachstumstemperatur liegt zwischen 25° und 35° Celsius. Jedoch bei niedrigeren Temperaturen findet auch ein Wachstum des Pilzgeflechtes (Mycel) statt. Neben den bekannten Gesundheitsgefahren wie Allergien durch Sporen und Mykosen oder Vergiftungen, treten in der Regel auch erhebliche Bauschäden auf. Ein Schimmelbefall an Holzkonstruktionen kann zu einer Gefährdung der Statik führen. Schäden durch Hausschwamm können zum vollständigen Wertverlust des Hauses führen. Aus diesen Gründen ist eine Sanierung zur dauerhaften Beseitigung von Schimmelschäden so schnell wie möglich durchzuführen. Voraussetzung hierbei ist, die Feuchtigkeitsquelle zu beseitigen und eine Austrocknung der im Gebäude verbleibenden Baustoffe herbeizuführen. Befallene Baustoffe sind aus dem Gebäude zu entfernen. Inventar muss gründlichst gereinigt und ggfs. entsorgt werden, da sich hier ebenfalls Sporen absetzen oder Schimmel bildet. Der für die Sanierung erforderliche Aufwand sollte in jedem Fall so groß wie nötig und so gering wie möglich gehalten werden. Die Sanierung soll sicherstellen, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen und weiterer Wertverlust durch Bauschäden vermieden werden. Unser geschultes Fachpersonal bleibt durch kontinuierliche Teilnahme an Fortbildungsseminaren auf dem neuesten Stand der Technik, um eine fachgerechte Sanierung zu gewährleisten. Für die Entstehung bzw. das erstmalige Ansiedeln von Schimmelpilzen ist ein hohes Maß an verfügbarer Feuchtigkeit im Bereich der Wachstumszone erforderlich. Zur Ursachenermittlung dieses Schimmelbefalls muss festgestellt werden, was die Feuchtigkeitsanreicherung verursacht und das örtliche Mikroklima so verändert werden, dass Schimmelpilze in ihren vielfältigen, vielzahligen und ubiquitär, d.h. überall, vorkommenden Arten geeignete Ansiedlungs- und Wachstumsbedingungen vorfinden. Vor Beginn jeder Sanierung empfehlen wir, eine exakte Analyse durch unseren Sachverständigen, diese den Ist Zustand vor Ort aufzeigt, und für die Erstellung einer exakten Sanierungsrichtlinie notwendig ist. Bei abgeschlossener Schimmelpilzsanierung sollte ebenfalls eine Erfolgskontrolle mittels Luftkeimmessung durchgeführt werden. Eine häufig an uns gestellte Frage : Wie kann sich Schimmelpilz am menschlichen Körper bemerkbar machen, welche erste Anzeichen gibt es? Hinsichtlich unserer Schimmelsanierungen sei zusätzlich vermerkt:
Für weitere Detailinfos über Ablauf und Möglichkeiten kontaktieren Sie uns unter der für Sie kostenlosen Servicenummer +43 3112 36220 - 0 oder +43 664 42 100 08. |
| Schimmel in der Wohnung ein heißes Thema! Schimmelbildung im Haus oder in der Wohnung entsteht, wenn Bauteile (als Nährboden) dauerhaft feucht bleiben und nicht abtrocknen können. Neben der optischen Beeinträchtigung sollte man nicht vergessen, dass die Schimmelpilzsporen giftig sind und damit eine Gesundheitsbelastung darstellen. Bei Kindern, alten Menschen oder Vorbelasteten können durch den Schimmelbefall schwere Krankheiten ausgelöst oder begünstigt werden. Ursache für Schimmelbildung sind mangelnde Wärmedämmung oder schlechte Bauausführung, unsachgemäße Innendämmung sowie zu hohe Feuchtigkeit (Baurestfeuchte oder falsche Lüftungsgewohnheiten). Wann wird ein Schimmelschaden rechtlich "ernst" angesehen? Rechtssatz (Auszug aus einem Gerichtsurteil) Nur ein Schaden, der einerseits die ordentliche Benützung des Bestandobjektes unmöglich macht, andererseits ein außergewöhnliches Ausmaß erreicht, kann als "ernst" angesehen werden. Mängel, die ohne besonderen Aufwand jederzeit beseitigt werden können (und deshalb auch die Brauchbarkeit des Bestandobjekts gar nicht beeinträchtigen), fallen nicht darunter. Dringt Schimmel in ein Mauerwerk ein, und kann er deshalb nicht allein durch eine Behandlung der Oberfläche (etwa einen Neuanstrich mit desinfizierender Farbe) beseitigt werden, liegt ein Schaden des Hauses vor, weil die Bausubstanz angegriffen ist. Dazu genügt ein Befall des Verputzes, weil auch er zur Bausubstanz gehört. In einem solchen Fall hängt die Erhaltungspflicht des Vermieters davon ab, ob eine großflächige Erneuerung des Verputzes notwendig ist. Kleinere Ausbesserungen des Verputzes, wie sie bei Malerarbeiten und Tapezierarbeiten oder bei Einrichtung der Wohnung durchaus üblich sind, obliegen nach dem Gesagten - wie dies beispielsweise auch für die Ausbesserung eines defekten Fußbodens vertreten wird - dem Mieter, während die großflächige Erneuerung des Wandverputzes oder Deckenverputzes in die Erhaltungspflicht des Vermieters fällt. Vgl auch; Beisatz: Unter ernsten Schäden des Hauses sind Schäden der Bausubstanz zu verstehen. Der Einfluss des Schadens auf die Brauchbarkeit des Mietobjekts ist nicht allein ausschlaggebend. Die reine Oberflächengestaltung im Inneren eines Mietobjekts durch Malerei, Tapeten etc kann selbst bei größtem Kostenaufwand nicht in die gesetzliche Erhaltungspflicht des Vermieters fallen. Sanierung von Schimmelschäden! Eine Schimmelpilzsanierung ist oft relativ aufwendig, da Pilze auch hinter Tapeten, in Hohlräumen und unzugänglichen Stellen gut gedeihen. Pilze bestehen aus dem Pilzgeflecht (dem sog. Mycel) und ihren "Vermehrungsorganen", den sog. Konidienträgern (Konidien = Pilzsporen). Landläufig werden die Konidienträger häufig unrichtigerweise als der eigentliche Schimmel angesehen. Ein oberflächliches Entfernen der sichtbaren Fruchtkörper der Pilze ist dabei unzureichend, da die Mycelien (Fadengeflechte) den eigentlichen Pilz bilden und manchmal tief in den Untergrund einwachsen können. Die Behandlung mit Fungiziden ist keine Ursachenbekämpfung und die Wirkung vieler Mittel auf den Menschen unbekannt. Eine Ausnahme bildet das Mittel der Fa. Sanosil. Wirkliche Sanierung setzt primär an der Entstehungsursache für den Befall an und erstreckt sich erst danach auf den Abtrag und Wiederaufbau von Befallstellen.Die Sanierung von Schimmelbefallstellen ist ohne genaue Kenntnisse der Schadensursache deshalb nicht möglich. Ein Abwischen, Abwaschen oder Abbürsten zerstört die Konidienträger zwar, der Pilz wird aber sehr schnell Neue bilden. Die gesundheitlich beeinträchtigende Wirkung von Schimmelpilzen auf der Bausubstanz wird aber nach heutigen Erkenntnissen nur durch die von den Konidienträgern ausgesandten Konidien (= Sporen) verursacht. Desinfektionsmittel gegen Schimmelpilzbefall! Spezielle Desinfektionsmittel sind gut zur Schimmelsanierung geeignet. Es beseitigt ohne Nebenwirkungen Schimmel, pathogenen Bakterien, Biofilme und Viren, darunter auch den Milzbranderreger Bacillus anthracis. Die Wirkung beruht auf den beiden Bestandteilen Wasserstoffperoxid (H2O2) sowie Silber (Ag+). Wasserstoffperoxid hat oxydierende und sauerstoffabspaltende Wirkung. Silber (Ag+) wirkt olygodynamisch und hat einen katalytischen Effekt. Die Konstitutenten von Sanosil werden mit Stabilisatoren zu einer komplexen Lösung gebunden. Die Kombination der beiden Basiselemente wirkt gegenseitig verstärkend (Synergie). Wasserstoffperoxyd und die darin enthaltenen Silberionen geben außer Sauerstoff keine Bestandteile an die Umgebungsluft ab, die toxisch wirken können. Darum sind bei diesen Mitteln die sonst gefürchteten Nebenwirkungen durch Übergang der fungiziden Mittel in die Raumluft nicht vorhanden. In niedrigen Konzentrationen werden diese Produkte auch zur Trinkwasserdesinfektion verwendet. Der durch das Wasserstoffperoxid abgespaltene elementare Sauerstoff greift bei direktem Kontakt die Zellen an und wirkt damit desinfizierend. Die Silberionen wirken oligodynamisch (oligo=wenig; dynamo=Kraft), töten Bakterien und Pilze ab verhindern durch einen Langzeiteffekt den Wiederbefall. Durch mehrmalige Wiederholung der Anwendung wird die Langzeitwirkung verstärkt. Die Vorteile einer Desinfektion auf einen Blick:
Mykotoxine "Schimmelgifte" was ist das? Viele Schimmelpilze setzen als sekundäre Stoffwechselprodukte Gifte frei. Diese dienen dem Schutz ihres Lebensraumes vornehmlich zur Verteidigung gegen ihre Nahrungskonkurrenten, den Bakterien. Derartige Mykotoxine (Pilzgifte) sind von den Hutpilzen wie dem Knollenblätterpilz als äußerst stark toxisch (giftig) bekannt. Auch die Gifte einiger Schimmelpilze sind sehr potent und deshalb werden entstehende Krankheitsbilder, die durch Schimmel verursacht werden können, auch oft der Mykotoxinwirkung zugeschrieben. Ganz ausgeschlossen ist das nicht. Viele Schimmelgifte sind bekannt, darunter das Satratoxin vom Pilz Stachybotrys und das Aflatoxin einiger Aspergillenarten. Auch bei den Antibiotika wie z.B. Penicillin handelt es sich um nichts anderes als Mykotoxine. Sie wirken besonders effektiv gegen Bakterien und werden deshalb auch als Heilmittel genutzt. Primär werden Mykotoxine in das Nährsubstrat abgegeben. Eine Freisetzung in die Raumluft könnte deshalb nur durch Verdampfen erfolgen oder aber über die abgegebenen Sporen, von denen bekannt ist, dass sie Mykotoxine enthalten. Ein Einatmen sehr hoher Sporenmengen kann deshalb zu schweren Krankheitsbildern führen, die als Farmerlunge, toxische Alveolitis und anderen Bezeichnungen bekannt sind. In der Innenraumluft werden aber derart hohe Sporenmengen fast nie angetroffen. Auch hier muss die Dosis / Wirkungsbeziehung des Giftes beachtet werden. Das Verdunsten von Mykotoxinen und Freigabe in die Innenraumluft aus verdeckten Schimmelquellen setzt voraus, dass die Flüchtigkeit der Mykotoxine so hoch ist, dass relevante Mengen in die Raumluft übertreten können. Die physikalische Größe, die dafür ausschlaggebend ist, heißt Dampfdruck. Für die gängigen Mykotoxine liegen aber keine oder nur unzureichende Dampfdruck-Daten vor. Mykotoxin-Nachweise in der Innenraumluft sind schon oft versucht worden - bislang ohne greifbare Ergebnisse. Das kann entweder bedeuten, dass keine signifikanten Mengen freigesetzt werden, oder aber, dass die bislang angewandten Verfahren zu unempfindlich zum Nachweis sind. Toxizitätsdaten zur Wirkung von Mykotoxinen bei chronischer Aufnahme (langanhaltend, aber nur äußerst geringe Mengen) liegen ebenfalls nicht vor. Hier ist Forschungsbedarf gegeben. Viele Mykotoxine sind auch durch Erhitzen nicht zu zerstören und wir nehmen Mykotoxinmengen auch über die Nahrung auf. Verschimmeltes Brot sollte deshalb nicht gegessen werden, weil es Mykotoxin enthält. Aber auch über verschimmeltes Getreide und andere Quellen nehmen wir gewisse Mykotoxinmengen auf. Unter anderem enthält auch Tierfleisch Mykotoxine, weil sie im Stoffwechsel der Tiere nicht oder nur wenig abgebaut werden und in das Fleisch übergehen können. Entsprechende Untersuchungen haben dies belegt. Wenn die Menge an Mykotoxinen gering genug ist, macht das auch nicht viel aus und wir werden dadurch nicht krank. Bei Mykotoxingehalten in der Raumluft hat die Forschung bislang zu wenig Ergebnisse geliefert. Bis zur Veröffentlichung entsprechender Untersuchungsergebnisse muss also weiter gelten: Es könnte sein, dass verdeckte Schimmelschäden Wirkungen infolge Mykotoxinanreicherung in der Innenraumluft zeigen können - aber bislang wissen wir zu wenig darüber. Eine Vergiftung durch Mykotoxine wird als Mykotoxikose bezeichnet. Für die Entstehung einer Mykotoxikose in Innenräumen kommen einige Pilze in Frage, u.a. Fusarium, Trichoderma viride, Stachybotrys atra, Aspergillenarten). Mykotoxikosen im Innenraum sind bisher jedoch nur für Stachybotrys atra durch Kasuistiken gesichert. Stachybotrys atra ist ein ubiquitär vorkommender, Zellulose spaltender saprophytischer Schimmelpilz, der toxische Stoffwechselprodukte wie z.B. Trichothecene bildet. Forscher fanden bei einer Familie, deren Mitglieder ua. an Hautausschlag, einer irritativen Atemwegssymptomatik, Schmerzen im Brustkorb und Durchfall litten, Stachybotrys atra im Isolationsmaterial des Fußbodens und in einem Luftschacht. Stachybotrys war der dominierende Luftkeim. Trichothecene wurden sowohl aus Sporen als auch aus dem Staubextrakt qualitativ nachgewiesen. Akute Lungenblutungen beziehungsweise Lungenhämosiderosen wurden bereits in den Jahren 1993/94 bei 10 Kindern in einem Stadtgebiet von Cleveland/Ohio diagnostiziert. In einer Fallstudie mit 30 nicht betroffenen Kindern aus demselben geographischen Gebiet wurden signifikant häufiger massive Feuchtigkeitsschäden in den Häusern der Kinder mit der akuten Lungensymptomatik nachgewiesen. Die Häufigkeit von Schimmelpilzen in den betroffenen Häusern, insbesondere von Stachybotrys atra, war ebenfalls signifikant höher in den Häusern der Kinder mit einer Lungenblutung. Endotoxine stammen nicht von Schimmelpilzen. Endotoxin ist die Bezeichnung für Gifte, die von (gram-negativen) Bakterien stammen. Mesophile und thermotolerante Pilze! Schimmelpilze sind allgegenwärtig (ubiquitär) vorkommende Pilzarten, die bei erhöhtem Auftreten deutliche gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen können. Viele Bewohner von mit Schimmelpilzen belasteten Räumen leiden häufig unter Kopfschmerzen, Augenbrennen und Erkältungssymptomen. Bei entsprechender Neigung, die im Einzelfall nicht vorhersehbar ist, kann es bei langandauerndem Einatmen von Schimmelpilz- Sporen zur Ausbildung einer Allergie kommen. Diese körperliche Abwehrreaktion kann bis zu einem Bronchialasthma führen und bleibende Schäden an den Atmungsorganen verursachen. Thermotolerante Arten besitzen überdies noch das Potential einer invasiven Schimmelpilzinfektion. Dies tritt aber in der Regel nur bei immunsupprimierten Personen auf. Als thermotolerante Arten kommen vor allem die Aspergillen in Betracht. Sporenkonzentrationsmessungen (Luftkeimmessungen Standart bei Fa. Goldgruber) können als quantifizierende Verfahren die Menge der Schimmelpilzsporen in der Raumluft ermitteln, indem mit geeigneten Geräten ein definiertes Luftvolumen gesammelt wird und die in diesem Luftvolumen enthaltenen Sporen der Pilze auf Nährböden abgeschieden werden. Die Konzentrationshöhe von Schimmelpilzsporen ist stark von Jahreszeit und Witterung abhängig. In Österreich ist mit einer erhöhten Belastung der Außenluft in den wärmeren Monaten zu rechnen, während in den Monaten März/ April die geringsten Werte ermittelt werden. Die meisten in unserer Umgebungsluft und aus Schimmelbesatzstellen stammenden Pilzarten entwickeln sich bei Anzüchtungen am besten bei ca. 20-22°C. Nach ca. 5 Tagen sind dann Kolonien auf den verwendeten Nährböden zu sehen, die ausgezählt werden. Die bei dieser Temperatur am besten wachsenden Schimmelpilzarten bezeichnet man als mesophile Arten (in einem mittleren Temperaturbereich anwachsend). Sporenkonzentrationsmessungen werden deshalb so durchgeführt, dass man zwei oder mehr Nährböden am Messort aufzieht und diese unterschiedlich bei 20°C und 37°C bebrütet (mesophile bzw. thermotolerante Bebrütung). Häufig vorkommende Vertreter der mesophilen Art sind Cladosporium spp. und Penicillium spp., die auch fast immmer in der Außenluft nachgewiesen werden können. Da die Außenluftbelastung mit Schimmelpilzsporen stark schwanken kann, wird bei jeder (seriös durchgeführten) Probenahme auch eine Außenluftprobe gezogen, um einen Vergleichsmaßstab für eine differenzierte Bewertung der Meßergebnisse zu haben. Als Anzuchtmedien (Nährsubstrate) kommen für Schimmelpilze die nachfolgend genannten Medien infrage
Schimmelbefall in Dachbböden ! Sehr häufig entsteht auf ungedämmten Dachböden neuer Häuser Schimmelpilzbefall. Grund hierfür ist in den meisten Fällen der Lukendeckel der Dachbodentreppe. Entweder ist er noch nicht eingebaut, nicht wärmeisoliert, nicht verschlossen, nur angelehnt oder es fehlt eine Dichtung. Die noch vorhandene Baufeuchte kann so während der Trocknungsphase ungehindert in das nicht isolierte Dachgeschoss eindringen. Die Feuchtigkeit legt sich auf die Oberflächen des Holz- und Ständerwerkes und der häufig verwendeten OSB-Platten. Die Schimmelpilzsporen finden hier ein geeignetes Milieu für die Schimmelpilzbildung. Für weitere Detailinfos zu Ihren Fragen oder Anliegen kontaktieren Sie uns unter der für Sie kostenlosen Servicenummer +43 3112 36 220 - 0 oder +43 664 42 100 08. |
| Wodurch Schimmel (nicht) begünstigt wird: Temperatur: ohne Einfluss - Die Mindesttemperatur für das Pilzwachstum liegt bei 0 Grad, optimal sind 20 bis 40 Grad. Es ist bei Wohnräumen also völlig unerheblich, ob sie nun eher kühl oder eher wärmer temperiert sind.
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| Giftiger Schimmelpilz Stachybotrys: Der zelluloseabbauende Schimmelpilz Stachybotrys chartarum ist in Innenräumen meist nach Wasserschäden auf Gipskartonplatten, Tapeten u. a. zellulosehaltigen Materialien zu finden. Er ist ein Mykotoxinbildner und als Erreger der Stachybotrymykose gefürchtet. Die gebildeten Toxine wie Satratoxin T2 Toxin Trichothecene können auch durch Hautkontakt aufgenommen werden. Zu den beobachteten Symptomen gehören unter anderem:
Bei Stachybotrys chartarum können schon bei geringer Sporenkonzentration in der Raumluft Toxinwirkungen auftreten. Auch tote Sporen können toxisch und allergen wirken. Bemerkenswert ist es, dass Stachybotrys chartarum in der Lunge die Synthese eines Enzyms verhindern kann, das die Lungenbläschen unter Spannung hält, damit diese nicht zusammenfallen. Stachybotrys chartarum verursacht Vergiftungen durch vom Pilz gebildete Schimmelpilzgifte (Mykotoxine). Bei diesen können vier verschiedene Stadien unterschieden werden:
Die Auswirkungen einer Intoxikation durch Stachybotrys können in frappierender Weise den Symptomen der Alzheimerschen Krankheit ähneln. Der Verlust von logischem Denkvermögen und von Gedächtnisinhalten bei durch Schimmelpilze geschädigten Personen kann dazu führen, dass dieses in Zusammenhang gebracht wird mit fortschreitendem Alter oder mit dem Beginn der Alzheimerschen Krankheit. Auch sind medizinische Forscher davon überzeugt, dass ungünstige Umweltbedingungen eine genetisch fixierte Krankheit zum Ausbruch bringen können. Solche ungünstigen Umweltbedingungen können durch Schimmelpilze verursacht werden. Einen optimalen Nährboden für diesen Schimmelpilz bilden zellulosehaltige Baustoffe, speziell Gipskartonplatten und Tapeten. In den häufigsten Fällen zeigt sich der Stachybotrys schleimig und mit schwarzer bzw. dunkelgrauer Färbung. Speziell auf Gipsbauplatten erscheint er in Form einer schwarzen Rußschicht. Ein Nachweis von Stachybotrys in Wohn- und Arbeitsräumen kann durch eine erste Probeentnahme mit einem Direktpräparat (z.B. mit Tesafilm) erfolgen. Diese Methode ist zu Anfang sehr sinnvoll, weil die recht charakteristischen Konidien und manchmal sogar konidiogenen Zellen von Stachybotrys darauf bereits mikroskopisch sichtbar sind und dadurch zumindest eine Verdachtsdiagnose möglich ist. Selbstverständlich müssen nach einer positiven Erstdiagnose weitere Untersuchungsmethoden angewandt werden. Diese sind auf den jeweiligen speziellen Einzelfall abzustimmen. Zur Gattung Stachybotrys gehören folgende Arten:
Für weitere Detailinfos zu Ihren Fragen oder Anliegen kontaktieren Sie uns unter der für Sie kostenlosen Servicenummer +43 3112 36 220 - 0 oder +43 664 42 100 08. Rechtlicher Hinweis: Hinsichtlich dem Wettbewerbsrecht wird vermerkt, dass sämtliche Sanierungen unsererseits in Zusammenarbeit mit Partnerfirmen wie Baumeisterbetriebe - Zimmermeisterbetriebe - Schädlingsbekämpfer durchgeführt werden, die jeweils im Besitz der vorgeschriebenen reglementierten Gewerbeberechtigungen sind. |