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Zur Vermehrung benutzen Schimmelpilze Sporen oder Konidien. Sie werden beim geringsten Lufthauch aufgewirbelt und schweben als Staub teilweise stundenlang in der Raumluft umher. In geringen Mengen sind Sporen normalerweise harmlos, doch können sie bei konzentriertem Auftreten oder bei empfindlichen Personen durch Einatmen, zum Teil heftige Allergien hervorrufen. (Manche Schimmelpilzarten bilden auch giftige Toxine.)
Mögliche Allergiereaktionen können sein: Schnupfen, Niesen, gerötete Augen, Hals- und Nasenreizungen, Hautausschläge, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Fieber und Durchfall.
Zudem können bei Immungeschwächten Personen (Säuglingen, Kranken, Senioren, usw.) die Atemwege durch Schimmelsporen befallen werden, was schwere Lungeninfektionen (Mykosen) verursachen kann.
Eine fachgerechte Desinfektion bei Schimmelpilz Sanierung sollte immer in Kombination mit einer dauerhaften Beseitigung der Ursache eines Schimmelpilzschadens gefolgt von einer Beseitigung des mikrobiell befallenen Materials und einer gründlichen Feinreinigung zur restlichen Dekontamination des Schadensbereiches und seiner Umgebung erfolgen. Eine Desinfektion sollte nur nach Notwendigkeit und nach Einzelprüfung eingesetzt werden, im Sanierungskonzept sollte sie begründet nachvollziehbar sein. |