Schimmelpilz Analyse

Schimmelpilz Analyse bei offenen oder verdeckten Schimmelpilzbefall!

Der Anlass für eine Analyse bzw. Detail Untersuchung des Innenraumes sollte sein bei:

  • Sichtbaren Schimmelpilzschäden - speziell bei größeren Schäden
  • Vermuteten Schimmelpilzschäden, aufgrund von Material Feuchtigkeit
  • Vermuteten Schimmelpilzschäden, aufgrund von bauphysikalischer und bautechnischer Auffälligkeiten
  • Vermuteten Schimmelpilzschäden, aufgrund von gesundheitlichen Beschwerden oder medizinischer Veranlassung
  • Vermuteten Schimmelpilzschäden, aufgrund von Geruchsbelästigungen
  • Befallsbestätigung und Befallsbewertung
  • Bestimmung des Schadensausmaßes in Form einer Befallsumfangerstellung, vor einer eventuellen erforderlichen Sanierung
  • Begleitender Kontrolle nach Abschluss der Sanierung

Sämtliche Messungen werden lt. VDI Richtlinie bzw. VDI 4300 Blatt 10 - DIN ISO 16000-17 - DIN ISO 16000-18 durchgeführt, und entsprechen einem internationalen Standard.

Bei den Gruppen wie Kleinkinder - schwangere Personen - immungeschwächte Personen - ältere Personen wird vermerkt, das bei jeglichem Verdacht auf Schadstoffe in Innenräumlichkeiten (Schimmelpilze) eine Analyse bzw. Detail Untersuchung stattfinden sollte. Über die Notwendigkeit bzw. deren Erfordernis wird unsererseits nicht weitere Stellung bezogen, da dieses eine persönliche Entscheidung der betroffenen darstellt.

Fa. Goldgruber Unternehmens GesmbH bietet verschiedene Möglichkeiten der Schimmelpilz Analysen an. Das Spektrum unserer Analysen reicht von Erstbegutachtung bis zur Untersuchung von Materialien und der Innenraumluft unter mikroskopischen Detailauswertung jeglicher Schimmelpilzgattung. Unsere Untersuchungen und Auswertungen entsprechen allen derzeit gültigen internationalen Standard-Leitlinien und Richtsätzen. Zusätzlich sei zu sämtlichen Analysen vermerkt, dass diese unsererseits unter Berücksichtigung von Qualitätssicherungen durch Teilnahme an Ringversuchen erstellt werden.

Standard Ablaufschema:

1. Begehung / Ortstermin (Augenscheinliche und Feuchte messtechnische Überprüfung ohne Protokollierung)

Bei der Begehung vor Ort werden sämtliche Räumlichkeiten einer augenscheinlichen Begutachtung unterzogen, um den wenn vorhandenen sichtbaren Schimmelpilzbefall bzw. den eventuellen Verdachtsmoment etwaiger Schimmelpilzquellen und deren Belastung genauestens zu lokalisieren.
Bei Verdacht auf Schimmelpilzbefall (Schimmelpilzbefall muss nicht augenscheinlich sichtbar sein) wird durch orientierende Raumklima und bauphysikalische Messungen (Oberflächen und Tiefenfeuchte) ein erster Eindruck gewonnen, ob die typischen Voraussetzungen für ein mögliches Schimmelpilzwachstum gegeben sind, weiteres wird die bestehende Bausubstanz auf etwaigen Mängel oder Schadhaftigkeit untersucht, da sich speziell in diesen Bereichen Kondensatschäden bilden können, die das Schimmelpilzwachstum enorm fördern.
Gemeinsam mit dem Kunden wird auf Basis der Ergebnisse der Begehung und messtechnischen Untersuchung die weitere Vorgehensweise im Detail besprochen. Im Zuge dieser Besprechung wird auf verschiedenste Möglichkeiten von der Untersuchung der Pilzarten bis zu Möglichkeiten der dauerhaften Beseitigung aufgeklärt. Sämtliche Leistungen im Paket (Erstbegutachtungspauschale) werden unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Kostenfaktors nicht protokolliert, da diese Leistung lediglich eine informative gesamte Erstübersicht für den Kunden darstellen soll.

2. Untersuchungen auf Schimmelpilzbefall (Untersuchung von Materialien und Untersuchung der Luft inkl. mikroskopischer Detailauswertung und Artenbestimmung der Pilzart - sämtliche Leistung erfolgt unter Detailprotokollierung)

Da es zur Erfassung und Bewertung von Schimmelpilzschäden kein Standardverfahren gibt, wird erst nach Klarheit über das Wissensspektrum des Kunden bzw. der gewünschten Fragestellung geeignetes Analyseverfahren durch den Techniker der Fa. Goldgruber Unternehmens GesmbH festgelegt.

Rechtlicher Zusatz-Vermerk: Bei rechtsanhängigen Verfahren ersuchen wir Sie, dieses uns vorab mitzuteilen, da die unsererseits entnommenen Proben an ein Referenzlabor (L2 Labor) für Ringversuche überstellt werden. Der Grund einer externen Auswertung wird aus rein rechtlichen Gründen durchgeführt, um bei Gerichtsanhängigkeit nicht als befangen zu gelten.

Grundsätzlich unterscheidet man je nach Fragestellung zwischen den Untersuchungsverfahren wie:

  • Untersuchung von Materialien, durch
  • Abklatsch Verfahren
  • Abstrich Verfahren
  • Klebefilm Verfahren und direkte Materialmikroskopie
  • Suspensions Verfahren
  • Untersuchung der Luft, durch
  • Impaktionsverfahren
  • Filtrationsverfahren
  • Sedimentation

Kurzbeschreibung - Abklatschproben bei augenscheinlich sichtbaren Stellen mit Verdacht auf Schimmelpilzbefall
Bei offen sichtbaren Stellen mit Verdacht auf Schimmelpilzbefall werden Abklatschproben bzw. Folienkontaktproben genommen. Bei der Folienkontaktprobe wird ein hoch transparenter Klebefilm gegen die Oberfläche der zu beprobenden Stelle gedrückt und anschließend auf einer Transparentfolie fixiert. Im Labor erfolgt die mikroskopische Auswertung.

Kurzbeschreibung - Mikrobiologische Luftuntersuchungen (bei verdecktem Schimmelpilzbefall oder als zusätzliche Maßnahme bei augenscheinlichen sichtbaren Stellen mit Verdacht auf Schimmelpilzbefall)
Schimmelpilzsporen werden auch bei einem verdeckten Befall durch kleinste Öffnungen und Ritzen in die Raumluft getragen. Ein verdeckter – oder augenscheinlich vermuteter – Schimmelpilzbefall kann daher durch Untersuchungen der Innenraumluft auf Sporen nachgewiesen werden. Es ist sinnvoll, die im Hauptverdacht auf einen Schimmelpilzbefall stehenden Räume zuzüglich benachbarter Räumlichkeiten auf luftgetragene Sporen zu überprüfen, um das gesamte aktuelle Ausmaß des verbreiteten Schadens zu bestimmen.
Darüber hinaus müssen Außenluftproben als Referenzen für die Innenraumproben gezogen werden. Damit werden jahreszeitlich bedingte Außenlufteinflüsse erkennbar; diese sind von den Innenraumquellen zu differenzieren, um die Untersuchungsergebnisse nicht zu verfälschen.

Mindestens 4 bis 8 Stunden vor der Probenahme bis zum Ende der Probenahme sind Türen und Fenster geschlossen zu halten, um den Lufteinfluss von Außen zu begrenzen. In diesem Zeitraum sollen auch alle Aktivitäten vermieden werden, die zu stärkeren Luftbewegungen und der Aufwirbelung von Hausstaub führen.
Für die Inkubations und Analysezeit werden 7 bis 10 Tage unsererseits bemessen, das Ergebnis erhalten Sie in Detail-Protokollierung.

Allgemeine Kurzbeschreibung anzüchtbarer Schimmelpilze

Zur Erfassung der Raumluftbelastung durch anzüchtbare Schimmelpilze (keimfähige Sporen) werden mittels eines speziellen Luftkeim-Sammelkopfes jeweils 50 - 100 Liter Raumluft auf Nährböden gezogen. Da verschiedene Schimmelpilze unterschiedliche Nährböden bevorzugen, werden pro Probeort zwei verschiedene Nährböden verwendet:

  • DG 18 Agar (Dichloran-Glyzerin), Inkubation im Labor bei 24 °C - Medium für mesophile Schimmelpilze,
  • Malzextrakt Agar, Inkubation bei 24 °C und 37 °C - Medium für thermotolerante Schimmelpilze wie Stachybotrys chartarum oder Chaetonium spp., die auf DG-18 Agar nicht wachsen,

Das Wachstum von Schimmelpilzen ist temperaturabhängig, so wird im Labor sowohl bei 24 °C als auch bei 37 °C (Körpertemperatur) inkubiert. Des weiteren erfolgt die Inkubation der Proben unter definierten Bedingungen sowie die Auswertung nach Gattung und Anzahl der gewachsenen Schimmelpilze im Abstand von mehreren Tagen, die Ergebnisse der beiden unterschiedlichen Nährböden werden dabei nicht miteinander verrechnet, sondern die Auswertung erfolgt ausschließlich auf dem Nährboden, der die beste Auswertung für die jeweilige Schimmelpilzart ermöglicht.

Für weitere Detailinfos zu Ihren Fragen oder Anliegen kontaktieren Sie uns unter der für Sie kostenlosen Servicenummer +43 3112 36 220 - 0 oder +43 664 42 100 08.

 
 
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